Unentschieden im Derby

SV Völkersweiler - SV Wernersberg/Spirkelbach 2:2 (0:0) 

Bereits am Samstag schnürten die Spieler des SVWS ihre Stollentreter, denn es ging zur besten Sendezeit in das benachbarte Völkersweiler. Einen Steinwurf vom heimischen Maisbach-Grün entfernt  bekam somit an diesem Fußballwochenende nicht nur der Ruhrpott sein prestigeträchtiges Derby, sondern auch die Südpfalz. Das Ergebnis war am Ende das gleiche. 

Bereits nach 2 Minuten wurde Fabian Thomas im Rechteck des SVWS das erste Mal geprüft, kurz darauf köpfte Ricardo Burgard auf der anderen Seite nach Hereingabe von Christian Heck knapp am Tor vorbei. In der 16. Spielminute entschärfte Thomas eine sogenannte „100 Prozentige“ für seine Farben und die Null stand weiterhin, auch wenn sie gerade stark wackelte! Ein Wehrmutstropfen für den SVWS, ehe es in die Halbzeitpause ging: Abwehrrecke Simon Kuhn musste verletzt vom Platz. 

 Im 2. Durchgang ging der SVWS  nach 10 Minuten durch Christian Heck in Führung, nachdem sich dieser 25 Meter vor dem gegnerischen Tor ein Herz fasste und den Ball in den Maschen unterbrachte. Nach einer Chance von Pascal Dittmar war die kurz Drangphase des SVWS vorüber und Völkersweiler kam wieder besser ins Spiel. In der 69. Minute schloss sodann Nico Braun einen über rechts geführten Konter zum 1:1 ab. Im Gegenzug vergab der zuvor eingewechselte Marius Lauth freistehend, nachdem der Torwart bereits umspielt war. Und wie es dann manchmal so kommt, wenn man solche Möglichkeiten liegen lässt, folgte das 2:1 für Völkersweiler auf dem Fuße. Thomas konnte einen Schuss nicht festhalten und Nico Braun vollendete zum 2:1. Jubel auf den Rängen und auf dem Feld, ein ehemaliger Spieler des SVWS jubelte besonders ausdruckstark vor den weit mitgereisten Maisbach-Fans. Doch der SVWS gab sich damit nicht zufrieden und drängte nochmal nach vorne.  Und so war es in der 87. Minute Ricardo Burgard, der nach einer Flanke von Heck den Ball mit seinem Schädel ins Tor „kopfstoßte“ und seinem Team einen Punkt sicherte. Vorausgegangen war ein Fehlpass des beim 2:1 noch so lauthals Jubelnden… Ironie des Schicksals! Insgesamt ein leistungsgerechtes Remis, bei dem Völkersweiler insgesamt aggressiver und energischer auftrat.   

Heck nach dem Treffer zum 0:1 in der Jubeltraube.